Dienstag, 1. Juni 2010

Gustav ist überm Berg!

Gestern fragte Tanja, wie es Gustav geht. Ich freue mich, berichten zu können, dass Gustav vor 7 Tagen eine 3-stündige Zahn-OP durchgemacht hat, in der ihm 10 Zähne entfernt wurden. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Herrn Dr. Lutz Arszol, Tierarzt mit Praxis am Tierheim in Berlin. Dr. Arszol verfügt über 15 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der veterinärmedizinischen Zahnheilkunde, darüberhinaus über ein professionell eingespieltes und menschlich sehr sympathisches Team. Nach längerem Vorgespräch entschloss ich mich zu diesem Eingriff, da die Heilungschancen der plasmazellulären Stomatitis hierdurch bei 80 Prozent liegen. Außerdem möchte ich nicht vergessen, meinem Lieblingstierarzt Herrn Olaf Werner zu danken, dass er mich an Hern Arszol verwiesen hat. Das zeichnet einen guten Tierarzt aus, dass er weiß, wann seine Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Vor ca. 7 Wochen musste ich meinen kleinen Gusti in die Tierklinik bringen, weil er hohes Fieber hatte. Die Ärzte äußersten den Verdacht auf FIP. Nun hat ein Röntgenbild meine Vermutung bestätigt: Grund für das Fieber und die erhöhten Leberwerte war ein Entzündungsprozess im Bereich des unteren Kiefers, der so weit fortgeschritten war, dass er den Kieferknochen zur Hälfte zersetzt hatte!!! Was musste Gustav für Schmerzen erleiden. Und er war dabei nie aggressiv. Armer Gusti. Bei Katzen ist der Kiefer sehr schmal und flach und daher ist sowohl das Röntgen, wie auch die Entfernung der Zähne mitsamt den Wurzeln eine "fitzelige" Angelegenheit.
Gestern nun, bei der Nachkontrolle traute ich meinen Augen kaum: Die Maulschleimhaut ist nur noch ganz leicht gerötet, das Zahnfleisch sieht rosig und toll aus! Dr. Arszol meinte, Gustav hätte sehr gute Chancen auf absolute Heilung! Er braucht auch kein Interferon mehr.
Und nun schaut mal, wie gut es ihm geht (Fotos von heute morgen):

Gusti spielt mit Karlchen und...

... dem irren Flusen-Didi!

He, Didi, geb das Katzenspielzeug wieder her!

"Na warte, ich hols mir!"

Gusti hat wieder ein bisschen zugenommen, er frisst wie eine gesunde Katze und wird langsam auch gelassener. Natürlich spüre ich auch, dass er weiß, dass ich ihm geholfen habe. Ich wünsche Gusti und mir, dass er ab jetzt ein schmerz- und sorgenfreies Leben führen kann. Nun fehlt nur noch die Sonne, aber die soll ja bald endlich kräftig scheinen!

Kommentare:

Helga hat gesagt…

Wie wunderschön zu lesen und dem Süssen alles Gute.
Wünsche mir das gleiche für mein Sorgenkind Whippet Gwen.
Immer gut zu wissen, zu erfahren, dass die Entwicklungen postiv verlaufen.

Liebe Grüße
Helga Fiedler

Nina hat gesagt…

Liebe Helga Fiedler,

ich habe sehr auf meine innere Stimme gehört und nichts unversucht gelassen und auch ein bisschen gebetet.
Ganz sicher hilft diese Kombination auch für Ihre Gwen.
Viel Geduld und Kraft wünsche ich Ihnen.
Liebe Grüße
Nina Pulm

Anonym hat gesagt…

Hi Nina
Na das ist ja supper schön zu lesen das es Gusti wider so gut geht den hoffe ich ja ganz doll das die 20
% auch noch da zu kommen.
P.S.
Hallo Frau Fiedler den wünsche ich für ihre oder er Gwen das er oder sie auch ganz schnell wider gesund wirt.
LG Tanja und Cosine Macy